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Tschima da Flix 02.09.18

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Wir versuchen heute den Piz Picuogl zu besteigen. Auf alten Karten ist seine Höhe mit 3’333 m ü. M. angegeben. Neuerdings soll er einen Meter tiefer sein. Doch der Schneefall macht uns auch heute unseren Plan zunichte.

6 km

Tour

6h

Unterwegs

681 hm

Bergauf

681 hm

Bergab

Durch den Neuschnee über den Vadret Calderas

Wir stehen für das normale Frühstück um 6:30 Uhr auf. Für heute ist nur eine kleine Tour auf dem Programm. Wir möchten auf die Tschima da Flix und von da das in der Hütte getrocknete Gipfelbuch auf den Piz Picuogl zurück bringen. Knapp hinter der Hütte verlassen wir den Wanderweg und folgen dem Ova d’Err bis zum unteren Ende des Vadret Calderas. Über Nacht hat es bis zur Hütte geschneit. Der Gletscher hat schon eine schöne ca. 15 cm dicke Decke erhalten. Angeseilt und mit Steigeisen wandern wir hoch. Eine Spur in den Neuschnee zu treten wird mit jedem Meter, den wir an Höhe gewinnen, strenger. Auf fast 3’200 m ü. M. lasse ich Andreas voraus gehen. In der Spur hinterher zu treten ist um einiges leichter. Wir dachten, im Laufe des Tages werde sich die Bewölkung verziehen. Doch leider steigen wir direkt in eine Wolke. Die umliegenden Gipfel verstecken sich alle im Nebel.

Umkehr vor der Tschima da Flix

Auf dem Sattel zwischen Piz Picuogl und dem Vadret Calderas machen wir Pause. Vor uns liegt der Felsgrat auf den Piz Picuogl. Schneefrei wäre dieser leichte Grat ein Genuss. Doch heute mit dem nassen rutschigen Schnee verzichten wir lieber auf den Gipfel. Aussicht hätten wir vom Bergspitz sowieso auch keine. Wir beschliessen umzukehren und folgen unseren Spuren zurück ins Tal. Mittlerweile hat ein winterlicher Schneefall eingesetzt. Auf dem flachen Gletscherstück üben wir noch die definitive Verankerung mit dem Pickel. Dafür ist die Schneemenge etwas mager. Alle drei Verankerungen lösen sich während dem Belastungstest. Zum Glück ist auch dies nur eine Übung. Wir steigen weiter ab. Am unteren Ende sehen wie ein grosses rundes Loch im Gletscher. Von nahem ist klar: Das war einmal eine riesige Gletscherhöhle. Nun ist sie eingestürzt und es hat sich ein kleiner See gebildet. Der Wasserabfluss hat sich ein Loch durch die Eiswand gefressen. Durch diesen kleinen Durchgang krieche ich bis zum See vor, um einige Fotos zu machen.
Es schneit immer noch und wir verpacken die Gletscherausrüstung im Rucksack, um zurück in die Hütte zu wandern. Ob wir morgen nochmals zu einem Gipfel aufbrechen ist noch unklar. Der Wetterbericht meldet nochmals dieselbe Bewölkung mit etwas weniger Niederschlag als heute. Bis morgen früh bleiben wir sicher noch. Vielleicht haben wir Glück und die Sonne scheint morgen doch noch.

Zeitvertreib in der Chamanna Jenatsch CAS

Unterdessen machen wir mit Friedli einen Tschüttelimatch und spielen uns durch die Spielkiste der Hütte. Zum Schluss landen wir bei einem doppelseitigen Puzzle, welches auf der Vorder- und Rückseite dasselbe Motiv abgebildet hat.
Die Schneedecke nimmt zu

Julierpass – Chamanna Jenatsch 01.09.18

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Val Bever

Val Bever 03.09.18

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