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Schlappin

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20. November 2016

Bei wechselhaftem mehrheitlich bewölktem Wetter erkundeten wir das Schlappintobel. Bei Sonne, Wolken und Schnee ermöglichte der wilde Bach im Tobel verschiedene spannende Fotomotive.


Von der Talstation Madrisa in Klosters sind wir das steile Schlappintobel hoch gewandert. Im untersten Teil bewegt man sich noch in einem farbigen Laubwald, aber schon bald bestimmen immergrüne Nadelbäume die Umgebung. Als wir den kleinen Stausee vor der Walsersiedlung Schlappin erreichen, beginnt es leicht zu schneien. Das Restaurant Erika lacht uns mit seiner Tafel «Gartenwirtschaft» an und wir beschliessen, unsere Brötli für härtere Zeiten aufzusparen. In der Gaststube fühlen wir uns sofort wohl und freuen uns auf das Tagesmenu Hirschpfeffer mit Spätzli und Blaukraut. Ich habe noch an keinem anderen Ort ein so schmackhaftes Hirschpfeffer gegessen wie hier, es war wunderbar. Nach dem Dessert begeben wir uns auf einen kurzen Spaziergang ins Schlappintal. Unterwegs fallen mir verschiedene Eiszapfen auf. Einige sind leicht zugänglich, für einen anderen muss ich den Schlappinbach überqueren. Auf einem nassen Stein rutsche ich aus und falle beinahe ins Wasser. Zum Glück kann ich mein Gleichgewicht doch halten und den vereisten Ast mit trockenen Füssen fotografieren. Auf dem Retourweg durchs Tobel hinab habe ich mich an verschiedenen Orten in der Bachfotografie geübt.



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