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Islandpferde Jan & Feb19

Kaffee trinken im Flaschenzug
Klettergarten um die Chamanna Coaz 30.08.18
11. April 2019
Chälbli im Heu
Farmarbeit in Island Jan & Feb 19
25. April 2019

Zwei Tiere verbinde ich unweigerlich mit Island. Die allgegenwärtigen Schafe und die Islandpferde. Letztere sind etwas kleiner als unsere Pferde dafür haben sie eine wundervolle Mähne.

 
Jahreszeit

Winter

Jahreszeit
Pferd
21

Islandpferde

 

Islandpferde in Mið-Hvoll

Trotz Wind und Wetter, Schnee und Regen stehen die Islandpferde immer draussen auf der Wiese. 365 Tage im Jahr. Obwohl ein Unterstand vorhanden ist, der sie vor schlechter Witterung schützen würde, nehmen sie diesen nicht in Anspruch. Auf meiner Farm haben wir 21 Islandpferde. Im Sommer werden mit ihnen Reittouren entlang des Strandes und ins Hochland angeboten. Im Winter ist es dafür zu kalt. Meinen ersten Besuch statte ich den Pferden bei starkem Schneefall ab. Die Gruppe steht nahe beieinander mit dem Hinterteil gegen den Wind. Alle zwei bis drei Tage bringt Siggi eine Heuballe auf das Feld, damit sie genügend zu essen haben.

Pferde mit Kopfschmuck

Imposant ist die lange Mähne dieser Tiere. Den einen hängt das Haar vor den Augen wie ein Vorhang. Mir ist es ein Rätsel, wie diese Tiere überhaupt noch etwas sehen können. Andere haben eine riesige seitliche Mähne. Nur verstrubelt sind sie nie. Ein Wunder der Natur. Unsere Pferde sind kleine Berühmtheiten. Sie hatten schon Auftritte in Werbespots und in einem Musikclip von Sportfreunde Stiller. Sobald man ihnen nahe kommt, weckt man ihre Neugier. Sie kommen auf einem zu und beschnuppern mich, wobei sie meistens einen Anstandsabstand von ca. 50 cm zwischen uns lassen. Obwohl sie etwas kleiner sind als die Pferde auf dem europäischen Festland haben sie etwas Erhabenes an sich. Alle sind sauber und gepflegt und keines gleicht dem anderen. Nur Drohnen mögen sie überhaupt nicht. Kate erzählt mir von den Schwierigkeiten auf ihren Reittouren, wenn plötzlich irgendwo eine Drohne auftaucht. Die Pferde werden von Angst gepackt und fliehen sofort. Im Sommer muss es wunderbar sein, sich am Morgen auf ein Pferd zu setzen, dem schwarzen Strand entlang zu reiten und in die magischen Landschaften von Island einzutauchen.
 
Mein letztes Nordlicht mit trockenen Füssen

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2 Comments

  1. Anonymous sagt:

    lieber Elias
    danke für den Beitrag über die Islandpferde. Schöne Bilder. Die sehen wirklich aus als ob sie gerade vom Coiffeur kämen.
    Liebe Grüsse
    Pia

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