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Die berühmten Hoodoos im Bryce Canyon möchte ich natürlich auch besuchen. Zudem ist die Temperatur auf der Höhe von 2‘400 m ü. M. etwas kühler. Ich fotografiere Sonnenauf- und -untergänge und wandere durch die roten Felsen.

Übernachtungen

Dachzelt
4

Dachzelt

23°C

Temperatur

Sonnenaufgang

6:09

Sonnenaufgang
Sonnenuntergang

20:54

Sonnenuntergang

Erste Bekanntschaft mit dem Bryce Canyon

Zweimal habe ich den Bryce Canyon besucht und dabei die kühlere Luft in der Höhe genossen. Meine erste Ankunft am Canyon ist kurz vor dem Sonnenuntergang und die Zeit reicht gerade noch, um zum Sunsetpoint zu fahren. Die Wolken über dem Canyon sehen speziell aus. Sie sind ziemlich braun. Es sind auch keine richtigen Wolken, es ist der Rauch vom Waldbrand am Grand Canyon North Rim. Der Park sieht auf jeden Fall vielversprechend aus.

Zwei teure und kurze Nächte

Es ist spät und dunkel. Nicht ideal, um einen Schlafplatz zu finden. Daher frage ich beim Ruby Zeltplatz nach einem Platz. Sie haben im Gegensatz zum vollen Nationalpark-Zeltplatz noch Kapazitäten. Doch die Nacht kostet 40$. Immerhin sind die warme zeitlich unbegrenzte Dusche und das Internet inbegriffen. Normalerweise suche ich mir kostenlose Plätze zum Übernachten, um mir dann ab und zu so etwas zu leisten. Einen Pool gibt es sogar auch. Doch hier auf über 2‘000 m ü. M. ist es so angenehm kühl, dass ich keine Abkühlung brauche.

Sonnenaufgang und Erkundungstour

Am ersten Morgen muss ich früh los. Die Sonne geht um 6:00 Uhr auf und es ist noch eine kurze Fahrt in den Park. Die vielen Hoodoos leuchten im ersten Sonnenlicht um die Wette und die Fusswege in den Canyon hinab bieten viele verschiedene Fotomöglichkeiten. Noch vor dem grossen Besucheransturm fahre ich auf der Parkstrasse bis ganz ans Ende zum Rainbow Point und erkunde von da aus alle Aussichtspunkte zurück zum Parkeingang. Die eindrücklichsten Hoodoo Formationen stehen am Anfang des Parks. Daher werde ich meine Fototouren auf diesen Teil beschränken. Kurz vor dem Mittag verlasse ich den Park, um wieder einmal meine Kleider zu waschen. Am Parkeingang hat sich mittlerweile eine kilometerlange Schlange gebildet. Das gibt es zum Glück am frühen Morgen nicht und auch am Abend, wenn ich nochmals für den Sonnenuntergang den Park aufsuche, kann ich ohne Wartezeit hinein fahren.

Queens Garden Trail und Peekaboo Loop Trail

Nach einer Woche Zion Nationalpark besuche ich den Bryce Canyon ein zweites Mal. Es gibt einige Wanderungen, die ich noch nicht gegangen bin. Auf die teure Übernachtung verzichte ich dieses Mal und schlage mein Zelt 15 Kilometer vor dem Parkeingang im Dixie National Forest auf. Im Park gibt es mehrere kurze Wege in den Canyon. Die längeren Backcountrywege sind noch geschlossen. Ich beginne daher mit dem Queens Garden Trail. Ein breiter gut ausgebauter Wanderweg führt durch das Hoodoo-Labyrinth. Es ist noch kühl am frühen Morgen und die Sonne wird immer wieder von Wolken verdeckt. Ideale Bedingungen zum Wandern. Den Peekaboo Loop Trail hänge ich gleich an und steige schlussendlich am Bryce Point wieder aus dem Canyon auf. Der Rim Trail führt mich zurück zum Auto.

Noch mehr Sonnenauf- und -untergang

An den Türcode für die Duschen vom Ruby Zeltplatz erinnere ich mich noch und versuche mein Glück. Es funktioniert, er wurde noch nicht geändert. So kann ich auch dieses Mal in Ruhe duschen. Den Sonnenauf- und -untergang beobachte ich von neuen Standpunkten aus und erlebe so zwei farbige Abende. Nun zieht es mich weiter. Der Bryce Canyon wäre im Winter auch wunderschön anzusehen, wenn die roten Hoodoos mit einer weissen Schneemütze bedeckt wären. Wer weiss, wie lange mich Corona noch in den USA hält. Mir wäre es aber doch lieber, im Herbst weiter reisen zu können und den Winterbesuch zu verschieben.
 
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